Tschüß!
Autor: Carina | Datum: 09 Februar 2012, 19:03 | 1 Kommentare
Ich verabschiede mich für die nächsten Wochen, lasst es euch gut gehen! Ich werde meinen ersten Besuch aus Deutschland empfangen und danach zum Zwischenseminar (unglaublich die Hälfte ist fast um!!!) nach Nairobi reisen. Kwa heri und Tschüß,
Carina
Let´s talk about money!
Autor: Carina | Datum: 05 Februar 2012, 20:14 | 0 Kommentare
Heute hat ein Chor Treffen nach dem Gottesdienst statt gefunden. Da unser altes Mischpult gestohlen wurde, wird bald ein neues für umgerechnet ungefähr 450,00 € angeschafft. Die Kosten tragen alle Chormitglieder. Es ist für alle völlig normal darüber zu plaudern, wer wie viel Geld gibt. Irgendwann wurde mein Name aufgerufen, und ich druckste herum: "Wisst ihr, ich finde, dass es nicht nötig ist darüber zu sprechen. Ich werde euch einen Umschlag geben." Damit war die Sache für mich erledigt. Glück gehabt, ich bin eben ein MZUNGO!
Bis bald, Carina
Heute kommt auf den Tisch....
Autor: Carina | Datum: 02 Februar 2012, 19:57 | 0 Kommentare
...frischer Rindermagen und andere undefinierbare Innereien!
Meine Freundin Anna hat gekocht und wollte dass ich unbedingt probiere.
Ich hatte (glücklicherweise) schon gegessen und bekam nur eine kleine Portion.
Der Magen entsprach überhaupt nicht meinem Geschmack und wurde in einem Zug hinunter geschlungen.
Ich hoffe, dass ich nicht noch mal bei ihr aufkreuze, wenn sie gerade Innereien kocht!!!
Bon apetit!
Eure Carina
Eine angenehme Begegnung
Autor: Carina | Datum: 22 Januar 2012, 19:44 | 0 Kommentare
Neulich lief ich zu Fuß über den "Shortcut" nach Lushoto und traf einen älteren Herrn, der es sich nicht nehmen ließ, mich bis zur Stadt zu begleiten.
Sein Name ist Richard Aloyce und wir unterhielten uns den ganzen Weg über seine Familie, meinen Auffenthalt und über Tansania.
Ich verriet ihm, dass ich Sonntags in der Kirche im Jugendchor singe.
Am nächsten Sonntag kam ein Mann auf mich zu und freute sich riesig mich zu sehen. Ich konnte ihn erst gar nicht einordnen, aber es war Richard. Er war den ganzen weiten Weg von seinem Dorf nach Magamba gelaufen.
Nach der Kirche unterhielten wir uns noch lange und er zeigte mir stolz seine Münzsammlung aus Kolonialzeiten.
Alle Münzen trugen die Prägung: Deutsch-Ost-Afrika
Ich war beeindruckt.
Anschließend gab er mir noch einen Zettel mit handschriftlich geschriebenen Vokabeln auf Kisamba.
Er möchte mir unbedingt die Sprache der Einheimischen beibringen.
Ich habe mir fest vorgenommen ihn bald zu besuchen.
Kwa heri, Carina
Mein Geburtstag
Autor: Carina | Datum: 19 Januar 2012, 00:00 | 0 Kommentare
Um punkt Zwölf hatte ich Oma Bernie und meine Mama auf dem Bildschirm samt Kerzen und Ständchen. (Danke, dass es Skype gibt!!)
Nach der Arbeit wurde ich spontan von Richard (Kanadischer Professor) und Astrid, meiner deutschen Nachbarin zum Essen in die Stadt eingeladen. Ich hatte niemandem von meinem Geburtstag erzählt, es spielt hier einfach keine große Rolle und viele sprechen nicht über ihr Alter, weil es nicht wichtig ist wie viele Falten man im Gesicht hat.
In der Stadt habe ich durch Zufall ein verspätetes Weihnachtspaket von meinem Papa erhalten. Ich musste lange auf den Mitarbeiter der Post einreden, da ich weder Abholkarte, noch Passport dabei hatte. (Letzteres wollte er gar nicht sehen).
Das Paket war gefüllt mit Schokolade und Süßigkeiten!
Abends fiel ich glücklich ins Bett, glücklich, weil so viele liebe Menschen an mich gedacht haben und sogar ein paar Geburtstagsbriefe pünktlich eingetrudelt sind. Vielen Dank für all die lieben Worte!
Eure Carina
Ps. In der darauf folgenden Chorprobe hatte ich einen Kuchen für alle Mitglieder gebacken. Ich hielt eine kurze Rede und bekam ein Ständchen. Allerdings, fand mein Anliegen keine besonders große Resonanz